19. Mai – Koptische Kirche: Fest des Einzugs der Hl. Familie in Ägypten

Ein Porträt der Muttergottes Maria, „nicht von Menschenhand gemacht“

In Tirol, Österreich, erblickte am 17. Januar 1797 zwischen 15 und 16 Uhr ein 18-jähriges Mädchen, Rosina Bucher, aus der Kleinstadt Absam, im Erdgeschoss des Elternhauses auf einer Fensterscheibe ein Porträt der Jungfrau Maria.

Das Bild wurde einer sorgfältigen Prüfung durch wissenschaftliche Fachleute unterzogen und es wurde erklärt, dass es keine Spuren äußerer Einflüsse oder Unterschiede in der Beschaffenheit zur glatten Glasoberfläche aufwies. Es ist möglich, durch Abwaschen das Motiv verschwinden zu lassen, aber sehr schnell erscheint es wieder, das Glas beginnt anzulaufen. Auch chemische Substanzen konnten das Porträt nicht dauerhaft löschen.

Die Bevölkerung übertrug das Gnadenbild in die Dorfpfarrkirche St. Michael, die zur bedeutendsten Marienwallfahrtskirche Tirols wurde. Im Jahr 2000 erhob Papst Johannes Paul II. sie in den Rang einer Basilika.

Das Porträt erinnert weniger an ein Foto als an einen expressionistischen Holzschnitt in Schwarz-Weiß. Während bei Unserer Lieben Frau von Guadalupe ein Umhang das gescheitelte Haar bedeckt, umhüllt ein doppelter Schleier das Haupt der Muttergottes von Absam. Der Umhang wird von Sonnenstrahlen eingehüllt, der Schleier von einem Heiligenschein.

sudariumchristi.com

(hier der Link mit einem Foto des Bildes)

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