25. November – Italien, Rom: Maria, Trösterin der Betrübten

Die Statue der Muttergottes und der Radsportler der Tour de France

Der belgische Radrennfahrer Julien Vermote gehört zur Mannschaft von Marcel Kittel, dem Mann, der fünf Etappen der Tour de France 2017 gewonnen hat. Beide sind Mitglieder des Teams Quick Step Floors.

Auf dem Treppenabsatz des schlichten Hauses von Julien im belgischen Flandern begrüßt eine einfache Muttergottesstatue die Besucher. Das Gebäude ist nur wenige Straßen von der Kirche des Stadtviertels entfernt, und so nimmt sich der Rennfahrer ab und zu die Zeit und zündet dort eine Kerze an: „Ich bin in einer katholischen Familie aufgewachsen und wir gingen für gewöhnlich sonntags mit meinen beiden Schwestern  und mit meinem Bruder in die Hl. Messe“, kommentiert der Flame. 

„Seitdem ich Berufsrennfahrer bin, ist das für mich schwieriger geworden, denn ich bin am Wochenende praktisch nie zu Hause. Deswegen mache ich unter der Woche oft einen Umweg über die Kirche, wenn mein Terminkalender es zulässt. Es ist wahr, dass solche Praktiken unter den jungen Leuten meines Alters (28 Jahre) nicht gerade „in“ sind. Aber mir ist das ein Bedürfnis, das ich in mir trage. Ich bete praktisch jeden Tag, aber nicht immer zur gleichen Tageszeit.“

 

Übersetzung aus dem Französischen: dhnet.be

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